Prunksitzung 2012 großer Erfolg

"Letztes Jahr auf der Gorch Fock, dieses Jahr im Prinzenrock". Unter diesem Motto stand die große Prunksitzung der närrischen Olsberger Karnevalsgesellschaft am Samstagabend in der gut besuchten Konzerthalle. Sitzungspräsident Tobias Klauke führte wie immer gekonnt durche ein buntes Programm, das nicht nur das Publikum, sondern auch einen Musiker des Sauerlandtrios vom Hocker riss.

Offizieranwärter Prinz Max I. (Finkel) wurde zusammen mit seiner Prinzessin Rebekka in einer kleineren Ausführung des Segelschulschiffes von der Prinzengarde, die in diesem Jahr unter der Leitung von Manfred Körner stand, in die Halle gefahren. Hier zeigte sich, dass auch die Prinzengarde sich in diesem Jahr wieder was hat einfallen lassen. Zu Ehren des Prinzen führten die Junioren- und die Seniorengarde der NOK wieder durchaus fernsehreife Tänze vor. Nach der Ordensverleihung an den 25-jährigen Jubelprinzen Winfried III. (Hesse) wurde auch noch die diesjährige Kinderprinzessin Mara I. (Klauke) mit ihren Insignien ausgestattet. Sie hat am Rosenmontag beim Kinderkarneval noch ihren großen Auftritt. Im Anschluss stand Prinz Max in der Bütt und schilderte hemmungslos, wie er zu seiner Freundin Rebekka, zu seinem Beruf und zur Prinzenehre kam.

Die Gierskopper Karnevalsfreunde veranstalteten eine Karnevalsmesse der etwas anderen Art. Der 14-jährige Büttenredner Felix Lehmann aus Rüthen berichtete humorvoll und gekonnt über Freizeit, Senioren und das Immunsystem. Beim Hawaitanz der Unweisen konnte man für kurze Zeit die ungemütliche Jahreszeit vergessen. Ebenso beim Showtanz der Garden, die den Saal und die Bühne gleichzeitig in eine Horrorshow verwandelten. Der Huber Bauer, alias Edgar Schmidt berichtete den kinolosen Olsbergern, was es in den letzten Jahren so alles auf der Leinwand zu sehen gab. In seiner Geschichte versteckten sich 152 Kinoklassiker. Der Stammtisch Wilde 13 mit PK zeigte bei seinem 25-jährigen Bühnenjubiläum, dass durchaus auch Männer Strumpfhosen tragen können. Schlanke Waden gab es dann auch noch einmal beim Männerballett zu sehen. Die starke Truppe der Bundeswehr konnte unter Schleifer Stinnes beweisen, wie fit sie ist.

Auch Prinz Max ließ es sich nicht nehmen, noch einmal in die Bütt zu kommen. Er berichtete über seine literarische Schaffenskrise. Nach einer erlebnisreichen Reise nach Honkong, die Karnevalsurgestein Gerti Burghoff auf sich nahm um ihre Schwester zu besuchen, versetzten die Perlen mit ihrem Tanz das Publikum in spanische Träume. Im Anschluss folgte dann noch der Prinzentanz, nachdem dann alle Jecken noch kräftig das Tanzbein zu der Musik des Sauerlandtrios schwingen konnten. Bis in die frühen Morgenstunden blieb die Halle gut gefüllt, wobei sicher die fehlende Wand zur Theke eine tragende Rolle spielte.

 
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