Prunksitzung wieder einmal ein voller Erfolg!

  • Prinz Carlo I. und Prinzessin Anne I.
  • Sitzungspräsident Tobias Klauke als Sandmännchen
  • Die rockigen Schlager-Perlen

Am Samstagabend fand nach guter alter Tradition die große Prunksitzung des NOK unter dem Motto „Nun liebe Narren gebt fein acht, Prinz Carlo wie er tanzt und lacht“ in der Olsberger Konzerthalle statt. Nachdem die Kinder (offiziell) im Bett waren, kam das Sandmännchen alias Tobias Klauke mit seinem Motorrad rein gefahren. In gewohnt souveräner Art führte er als Sitzungspräsident durch das abwechslungsreiche Programm.

Unter tosendem Applaus kamen Prinz Carlo I. und seine Prinzessin Anne mit 'nem Trabbi herein gefahren, begleitet von den Ampelmännchen der Prinzengarde mit ihrem Marschall Andre Bathen. Zu Ehren des Prinzenpaares, des Jubelprinzen Karl  Heinz II. (Göddecke) und der Kinderprinzessin Jill I. (Kemp), die am heutigen Montag ihren großen Auftritt hat, präsentierten die Junioren- und Seniorengarde ihre fernsehreifen Gardetänze, die von ihren Trainerinnen Verena Köster und Steffi Köstermenke einstudiert wurden.

Gespannt hörte das Olsberger Publikum Till Eulenspiegel (Joachim Aue) zu. Er hielt den Olsbergern den Spiegel vor und brachte so manche Ungerechtigkeit zu Tage. Anschließend verzauberte die Frauengemeinschaft mit ihrem ABBA-Tanz die Zuschauer. Weil die 10 Magic Tenors sich mit dem Termin vertan hatten, traten die 3 Nachwuchstenöre Julius Hilbich, Daniel Möller und Christopher Strake auf; getreu dem Motto „nicht schön aber schräg“ sangen sie darüber, was alles in der Schlange vor der Damentoilette passiert und beantworteten „dumme“ Kinderfragen.

Die Gierskopper Karnevalisten zeigten wie gelenkig sie sind. Unter der Leitung von Madame Katja Schülte zeigten Ulrike Niggemannkowski und Luis Santos. ein Ballett der etwas anderen Art. Die Prinzengarde hat sich auch was überlegt und präsentierte Schlagzeilen zum Olsberg Ortsgeschehen. Ein weiteres Highlight des Abends war der Solomariechenauftritt unseres Prinzen Carlos. Trotz gebrochenen Mittelfußes brachte er die Karnevalisten in der Halle ins Schwärmen und trat später mit dem Männerballett unter der Leitung von Emmy Klauke auf, das mit wilden Perücken und heißen Kostümen in die 70er Jahre entführte. Volker Körner berichtete, wie es auf Deutschlands Baustellen zur Sache geht, wenn das die Polen in die Hand nehmen; nämlich sehr viel schneller als wenn sich die hiesigen Handwerker kümmern.

Auch die Perlen unter der Leitung von Nicole Wahle ließen es sich nehmen, einen Tanz darzubieten. In einem 11minütigem! aber sehr kurzweiligem Tanz zeigten sie, wie zwei Herzen in ihrer Brust schlagen – eins für den Schlager, das andere für die Rockmusik. Die Olsberger Kümmerlinge traten zusammen, um Bürgermeister Fischer verschiedene Vorschläge zur Umsetzung des Zentrenkonzepts zu machen. Originell und z.T. unerwartet erklärten sie mit Bildern, wie es zukünftig in Olsberg aussehen könnte und was man so verbessern könnte. Zum geplanten Flughafen in der Nähe des Bahnhofs äußerte sich sogar Edmund Stoiber. Die Frauengemeinschaft spielte einen Sketch, in dem es darum ging, was passiert, wenn die Befehlskette bei der Bundeswehr nicht eingehalten wird.

Das absolute Highlight des Abends war der Auftritt des Musikus. Ralf Kersting trat als Udo Jürgens auf und sang live über das Leben in Olsberg und „unseren Ortsteil im Westen“. Das Publikum tobte und forderte vielfach Zugabe – die passende Stimmung, um das Finale einzuleiten. Hier zeigten die Junioren- und die Seniorengarde noch einmal ihr Können. Im Anschluss gab es den Prinzentanz und Olsbergs Narren ließen es sich nehmen unter der Musik des Sauerlandtrios bis spät in die Nacht zu tanzen und zu singen was das Zeug hält.

 
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