Der Prinz ist bei der Feuerwehr!

Mit Dieter I. und Prinzessin Nicole brennen die Olsberger Narren ein Feuerwerk an Unterhaltung ab. 100 Aktive von den Unweisen bis zum Sportreporter Tobi

Olsberg. Unter dem Motto: „Bühne frei, es geht heiß her, der Prinz ist bei der Feuerwehr“, bewies die „Närrische Olsberger KG“ am Samstagabend, dass man nicht nur in den Karnevalshochburgen am Rhein dem Publikum einen bombigen Sitzungskarneval bieten kann.

Einmal mehr brannten etwa 100 Aktive in der gut besuchten Konzerthalle ein wahres Feuerwerk aus Show und Unterhaltung ab. Und da zog sich das dies-jährige Motto wie ein roter Faden durch das närrische Treiben. Schließlich ist Prinz Dieter I. (Brambor), der mit seiner Prinzessin und Ehefrau Nicole das Olsberger Narrenvolk regiert, ein Feuerwehrmann durch und durch. Daher wollten seine Kameraden von der Feuerwehr, seine Stammtischbrüder und einige altgedienten Gardisten in der Prinzengarde auf die Uniform des Löschzuges beim Einzug nicht verzichten.

Nachdem der ehemalige Olsberger Vikar Michael Vogt für sein 25-jähriges Prinzenjubiläum geehrt und der scheidenende Prinz Volker IV. (Berg) verabschiedet worden war, hieß es „Bühne frei“ für das Aushängeschild des Olsberger Karnevals, die Tanzmariechen. Sowohl die Senioren-, als auch die Juniorengarde zogen wieder einmal alle Register der Gardetanzkunst und stellten sich mit flotten Märschen dem närrischen Publikum vor.

Nicht zuletzt dank der farbenprächtigen Kostüme: Was wäre ein solcher Abend ohne die Tanz- und Showelemente? Einmal mehr bildeten diese Auftritte einen wahren Augenschmaus: die Westernparodie „Der Schuh des Manitu“ vom Showballett, „Steampunk“ in Schwarz und Weiß von den Unweisen sowie auch die „Harten Jungs“, aufgeführt von den sonst so zahmen „Elitekäppchen“. Stürmischer Applaus und Zugaberufe waren der verdiente Lohn für monatelange Proben.

Kurz vor Schluss gehörte dann noch jeder Menge Pippi Langstrumpfs die Bühne. Zwar waren die Akteure vom Männerballett nicht so geschmeidig wie das Original aus dem hohen Norden, aber immerhin. Schließlich brachten einige ein paar Pfund Übergewicht auf die Waage. Da sprach der Name „Hopfendales“ für sich.

In der Bütt berichtete Edgar Schmidt über das wahre Leben in der freiwilligen Feuerwehr Helmeringhausen. Ohnehin schon dezimiert, werde die dortige Löschguppe zu nicht alltäglichen Einsätzen gerufen, gab er zum Besten. Auch Tobias Klauke hatte bei seiner ganz persönlichen Sportreportage die Lacher auf seiner Seite.

Dann war noch der gefallene Engel Bert in Person von Jubiläumsprinz Michael Vogt der 1993 mit dem damaligen Pfarrer Alfred Hoffmann als Jungfrau und dem Köhler Georg Sasse als Bauer das Olsberger Narrenvolk als Dreigestirn regierte. Nichts hatte der einst so beliebte Geistliche von seinem Humor eingebüßt und er fühlte sich an seiner alen Wirkungsstätte sichtlich wohl.

Abgerundet wurde die Prunksitzung von Beiträgen der Prinzengarde, wie Toilettengeschichten, ein wenig Kino mi einer neuen Truppe der KJG und einer außergewöhnlichen Pianopause. Es war rundherum ein gelungener Abend, bei dem der Prinzentanz den Auftakt zur ausgelassenen Party mit dem „Trio“ bildete.

(c) Bericht Joachim Aue - Westfalenpost 12.02.2018

Fotos von Prunksitzung und Kinderkarneval online

Von der Prunksitzung sind die Fotos online bei unseren Freunden von Olsberg mittendrin.

Hier der Link zu den Fotos von Olsberg mittendrin!!

Auch die Westfalenpost hat eine Fotostrecke auf ihrer Homepage.

Hier der Link zu den Fotos der Westfalenpost.

Und auch der Sauerlandkurier hat fleißig fotografiert.

Die Fotos vom Kurier sind hier zu finden.

Fotos vom Kinderkarneval findet ihr auch bei unseren Freunden von Olsberg mittendrin

Hier der Link zu den Fotos.

 
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